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| Bolzplätze im innerstädtischen Raum "Wir leben in einer Zeit, in der die Menschen mehr und bewußter über sich, die Umwelt und den urbanen Raum in dem sie sich bewegen, nachdenken." (Prof. Hermann A. Weizenegger - Prof. Industrial Design FH Potsdam, DMY Berlin) "Kinder und Jugendliche müssen dazu motiviert werden, sich mehr zu bewegen." (aus der Broschüre: Rezept mit Zukunft - Corporate Responsibilty, McDonald´s Deutschland) Spielplätze zum intensiven Ballspiel im Wohnumfeld, in der Nähe dichter Wohnbebauung, haben einen durchaus hohen Stellenwert im Erleben junger Menschen (Jungen / junge Männer, in einem zunehmenden Maß aber auch Mädchen / junge Frauen). Die Berücksichtigung dieses Wunsches war deshalb auch schon in der Vergangenheit ein wichtiger Aspekt des planerischen Interesses bei Überlegungen zur Gestaltung des innerstädtischen Raumes. Die gesellschaftliche Bedeutung der Möglichkeit des "Ausagierens" der dahinter stehenden sozialen Phänomene könnte jedoch noch weiter zunehmen, auch bei der beständig notwendigen Umsetzung der Intentionen von Anti-Gewalt-Programmen. Eine optimale Geräuschdämmung durch ein höchstwertiges Zaunsystem (zusammen mit optimalem Bodenbelag, geeigneten Basketballkörben und speziellen Bolzplatztoren) dürfte dabei ein wesentlicher Aspekt sein, um das mögliche Konfliktpotential der Bolzplätze im innerstädtischen Raum in einem ersten Schritt primär technisch zu minimieren. | ||||||||||||||
| Copyright 2012 Stephan Lohmar, Berlin. | |||||||||||||||